Fair Trade, Fair Play: Warum sich Fairness im Welthandel auszahlt

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Was hat Fair Play mit Fair Trade zu tun? Nicht nur zuhause, beim Spielen oder in der Schule sollte Fair Play Standard sein, sondern auch im globalen Handel: Durch faires Wirtschaften könnten Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt menschenwürdig leben. Um diese Gemeinsamkeiten geht es auch in unserem Oktober-Inserat im „Megaphon“.

„Make trade fair“, also den Welthandel fair machen -wie schon der Name sagt, ist das erklärte Ziel des Fairen Handels. Fair, das bedeutet, Rahmenbedingungen zu schaffen, die allen Menschen entlang der Produktionskette ein menschenwürdiges Leben ermöglichen.

Der Faire Handel ist geprägt von partnerschaftlichen Handelsbeziehungen mit Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungsländern. Diese Handelsbeziehungen sollen greifen, bevor Situationen entstehen, in denen nur mehr Hilfeleistungen aus den Industrieländern vor dem Hunger schützen.

Fair Trade – Fair Play?

Im globalen Handel ist Fair Trade derzeit noch eine Randerscheinung. „Fair Play“ im Sport ist dagegen ein etabliertes Konzept: Es kennzeichnet ein Verhalten, „das über die bloße Einhaltung von Regeln hinausgeht. Es beschreibt eine Haltung des Sportlers, und zwar die Achtung des bzw. den Respekt vor dem sportlichen Gegner sowie die Wahrung seiner physischen und psychischen Unversehrtheit.“

Auch sonst begegnen wir dem Begriff Fairness in vielen Lebenslagen – daheim, in der Schule/der Arbeit, oder eben beim Sport. Von Ausnahmen un-fairen Verhaltens einmal abgesehen, scheinen wir alle etwas mit dem Konzept anfangen zu können und auch ein gewisses Level an Fairness voneinander einzufordern.

Was im gesellschaftlichen Miteinander gilt, sollte folglich auch für den (Welt-)Handel gelten, oder nicht? Denn im Grunde ist Fair Trade nichts anderes als Fair Play.

Wir stehen für Fair Play

Diese Botschaft möchten wir auch mit unserem Oktober-Inserat in der Grazer Straßenzeitung „Megaphon“ transportieren. Und wie ließe sich das Thema (Fair) Play besser illustrieren als mit fair gehandelten Stofftieren?

Die lustigen Zeitgenossen, die von unserem Inserat lachen, werden von Frauen im ländlichen Raum Chinas in aufwändiger Handarbeit hergestellt. Die Frauen erledigen die Häkelarbeit daheim oder bei Nachbarinnen, neben den Aufgaben am Feld und für die Familie. Der Faire Handel ermöglicht den Handwerkerinnen ein wichtiges Zusatzeinkommen und stellt sicher, dass nur schadstofffreie Materialien zum Einsatz kommen: EC-konforme Kunststoffe für die Füllung und Bio-Baumwolle für den Bezug der Stofftiere.

Fair Trade ist Fair Play: Unser Inserat in der Oktober-Ausgabe des „Megaphon“ mit fair gehandelten handgehäkelten Stofftieren aus China

 

 

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